Platt is ne Sprauke, deij van´t Hatte kümmp

Plattdütsken Aumed inn „Hollger Hoff“

Sönndag, denn achten November tweidusendniegn, hebbed sick deij „Plattdütsken van Hollger Hoff“ wiehe drourpen, ümme met jung und auld touhaupe denn „Plattdütsken Aumend“ to maken. Oll toun veerteggensten maul siiht dusendniegenhunnertfiefunniegentig. Unn dat het no jümmer nich langwielig is, kumn dütlicken seihn: Van ollewechent wööern dei Lüüe kourmen lüttke tweii Stunne to lustern, wat het up platt olle sau tou vertellen geiw.

Het was Dierkers Leni, wecke dei Lüüe willkommen hedde unn seij verkloarde, woarümme deij Hollger sau giääden platt küüert. Weil het deij „Sprauke is, deij van´t Hatte kümmp“, „deij man küüerden mot, wemn sick met usen Hiärgott sau richtig unnerhaulen will“. Owwer weil man sick metn Hiärgott an besten unnerhaulen kann, wemn met hem olleein is, hebbed se dat inn Hollger Hoff voor sau viiärl Lüüe natürlich nich daun.

Geschichten düüer denn „Liärbenspatt“ harre man sick uutsocht, unn doarvan gif het ja auck en heeiln pant. Sau voartellde Thölen Heini van´t Eicken joagen inn Biärg`ms Wisskeneeike, Kohstalls Agnes van dat „leeiwe“ Naubersjüngelske, wecke nie nich Blöödsinn makede und auk änners nix drönnk os miälke, (weil he no nich öller was os sieärben wieärken). Sandmanns Christian keimp van deeij Dürer- Uutstellung t´rügge. Oma dä hem fraugen, wo heij dann hiär kaimp. „Van Dürer“, siär heij. „Wat, ollens dührer?“ fraugede Oma. „Neii Oma, van Albrecht Dürer!“ „Wat, Albrecht is auk dührer woorden?“ „Neii Oma, ick was bii denn Mauler!“ „Wat, denn Mauler is auck dührer woorden? Dann moß Du deij Tapeten het naichste maoul jau woll sülwes anne Wand kliestern!“

Jieh küürnt juhe voorstellen, dat het viärl toun Schmunzeln und Lachen geeiw. Unn dat deij Hollger Hoff bet up denn lessden Stauhl besettet was. Het naichste Joahr gif het wiehe en Plattdütsken Aumed. Denn auk dat junge Volk was heeile best to friärn. Dat küürnt jieh up dat belld seeihn.