Ortsgeschichte

Hollage

Der Ortsteil Hollage gehört seit der Gebietsreform zur Gemeinde Wallenhorst, die mit dem Osnabrück-Gesetz vom 1. Juli 1972 aus den bis dahin selbstständigen Gemeinden Hollage, Lechtingen, Rulle und Wallenhorst gebildet wurde. Hollage, 10 km nördlich von Osnabrück an den Ausläufern des Wiehengebirges  gelegen, umfasst ein Gebiet von 1677 ha und ist mit 9487 Einwohnern (22. November 2017) der größte Ortsteil der Gemeinde Wallenhorst im niedersächsischen Landkreis Osnabrück.

Er grenzt an die umliegenden Ortsteile Lechtingen und Wallenhorst, sowie südlich an den Stadtteil Pye der Stadt Osnabrück. Im Westen schließt sich der Kreis Steinfurt an, der bereits zu Nordrhein-Westfalen gehört. Im Norden von Hollage liegt die Stadt Bramsche mit dem Ortsteil Pente.

Der Name Hollage wird erstmals in einer Originalurkunde im Zusammenhang mit dem Kloster Rulle erwähnt, wo 1250 von einem Ritter Christian von Hollage die Rede ist. Man vermutet, dass der Name auf eine hohle Lage hindeutet, womit der Taleinschnitt am Hollager Berg (Talstraße) gemeint sein könnte.

Folglich hatte der Ort Hollage im Jahr 2000 die Jubiläumsfeier seines 750-jährigen Bestehens, was eine Fülle von feierlichen und denkwürdigen Aktivitäten auslöste. Die 9 Ortsteile Hollages, Barlage,  Brockhausen,  Dörnte,  Fiestel,  Hollager Berg,  Moorland,  Nasse HeidePingelstrang und Sooswiese waren in die Feierlichkeiten stark involviert. Im Jubiläumsjahr wurde auch die Hollager Fahrradtour aus der Taufe gehoben, bei der jedes Jahr ein anderer Ortsteil von Hollage angefahren wird.

Heute ist Hollage, in der Gemeinde Wallenhorst, eine bevorzugte Wohngemeinde mit allen Einrichtungen der Daseinsvorsorge. So hat sich rings um den Marktplatz ein geschäftiges Treiben entwickelt, wo die Bewohner von Hollage und darüber hinaus für den täglichen Bedarf einkaufen können. Aber auch die Gewerbeansiedlung ließ nicht lange auf sich warten. So konnte zu Beginn der siebziger Jahre der Gewerbepark an der Hansastraße erschlossen werden. Inzwischen haben sich hier ca. 180 Betriebe mit annähernd 2000 Beschäftigten angesiedelt. Durch die verkehrsgünstige Lage – B 68, Hansalinie A1 – ist eine rege Nachfrage nach Grundstücken zur Neuansiedlung von mittelständischen Betrieben vorhanden.