Bauerngarten, Bienen und Kaffee u. Kuchen

„Wenn es den traditionellen Gartentraum-Sonntag dank Corona nicht mehr gibt, dann lasst uns doch etwas ähnliches in eigener Regie auf die Beine stellen.“ Es waren Maria Broxtermann und Mechthild Bartke, die erste Gedanken zum offenen Bauerngarten am Heimathaus mit Kaffee und Kuchen entwickelten. Natürlich braucht es dafür viele helfende Hände, denn für zwei alleine ist so eine Veranstaltung nicht zu stemmen. 

Zunächst musste der Garten, der ohne eine regelmäßige nächtliche Bewässerung beim aktuellen Wetter völlig vertrocknet wäre, in einen noch vorzeigbareren Zustand verwandelt werden. Das erledigten  Antje und Mechthild, indem sie Unkraut jäteten, verblühte Teile wegschnitten und den Boden bearbeiteten. 

Die Frage, wer Kuchen und Brot backt, wer den Service macht und wer für die Bestuhlung sorgt, wurde parallel im erfahrenen Kaffee-Team geklärt und die Aufgaben auf viele Schultern verteilt. Für einige hieß es: Premiere!

Am Vergangenen Sonntag war es dann so weit. Bei 29° im Schatten stellte sich ab 14 Uhr im Bauerngarten, aber mehr noch an den Tischen vor und im Heimathaus ein reger Besucherstrom ein. Einige waren mit dem Fahrrad im Rahmen einer Sonntagstour gekommen. Die meisten wohl zu Fuß oder mit dem Auto aus Wallenhorst/Hollage, aber eine ganze Reihe kamen auch aus Osnabrück bzw. Belm.

Obwohl die Veranstaltung im Internet, Bürgerecho und in der NOZ erwähnt wurde, diese große Besucherzahl hatte niemand auf der Rechnung. Etwa 400 Tassen Kaffee verließen die beiden Kaffeemaschinen und gut 120 Stücke Kuchen waren schon nach knapp 2 Stunden restlos vertilgt. An allen Tischen herrschte reger Betrieb, und das bei hochsommerlichen Temperaturen. Weiter ging es mit Käse und Schinken auf selbst gebackenem Brot und es kamen die Waffeleisen zum Einsatz. In der Küche herrschte emsige Betriebsamkeit und die Damen vom ehrenamtlichen Service, die dort wirkten, waren voll beschäftigt ohne einen einzigen Gast zu Gesicht zu bekommen..

Einen kleinen Einblick in die Arbeit der vereinseigenen Imkergruppe konnte, wer mochte, am Rande der Streuobstwiese bekommen. Honig zum Probieren war auf der Diele zu erwerben.  Derweil standen Mechthild und Antje als die Hüterinnen des Bauerngartens und Eva-Maria als Hobby-Imkerin für Fachfragen zur Verfügung. Zur Imkerei war auch eine Fotostrecke vorhanden.

Alexander, der wie andere auch, unermüdlich mit den Kaffeekannen im Service an den Tischen unterwegs war, stellte eine gewisse Dankbarkeit der Gäste fest, die sich endlich mal wieder in der trauten Umgebung des Heimathauses treffen und „beschnacken“ konnten. 

Bei ihrer Schlussbesprechung am Ende des Nachmittags blickten die Orga-Truppe und die Helfer-Runde in guter Stimmung auf eine gelungene Veranstaltung mit minimalen Resten und umfangreichen Aufräumarbeiten zurück. Alle sind sich einig: Es wird eine Wiederholung im kommenden Jahr geben, evtl. etwas früher als in diesem Jahr.

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