Musiker der Ruller SAX-Combo begeistern das Publikum

4. Konzert der Combo im ausverkauften Hollager Hof

Mit dem Klassiker „Peatchering Rag“ eröffneten die Saxophonisten Fritz Baier, Horst Schawe, Evelyn Baller, Werner Tewes und Hannes Staarmann am Keyboard den Konzertnachmittag im Heimathaus Hollager Hof. Nach der Begrüßung der Gäste und Vorstellung der fünf Musiker durch Christel Mysliworski, stellvertretende Vorsitzende des Heimathaus Hollager Hof, folgten Songs wie Banana Boat, „The Pink Panther“, die wie das ersten Stücke neu im Repertoire der Sax-Combo sind. Das Hollager Urgestein Peter Papke, der die Moderation übernommen hatte, stellte die einzelnen Stücke vor. Das Publikum erfuhr so, das „Banana Boat“ 1956 durch Harry Belafonte bekannt wurde und das Henry Mancini 1963 „The Pink Panther“ für die gleichnamige Kriminalkomödie schrieb. Nach jedem Stück erntete die Sax-Combo reichlich Applaus.

Mit dem Lied „Hit The Road Jack“ folgte der erste Gesangeinsatz von Evelyn Baller und Hannes Staarmann. Sie trugen in einem Zwiegesang den Streit zwischen einem Sänger und seiner Frau, die ihn vor die Tür setzen will hervorragend aus, was ihnen einen enormen Applaus einbrachte.

Dann tauschte Fritz Baier sein Saxophon gegen seine Gitarre und Evelyn Baller griff zur Geige. Das Publikum genoss die völlig neuen Töne. Bei der Titelmelodie New York New York hätten viele am liebsten das Tanzbein geschwungen, doch dazu war im ausverkauften Heimathaus kein Platz.

Wer jetzt glaubte es gäbe keine Steigerung mehr, der hatte sich geirrt. Nach einer 20 minütigen Pause ging dann die Post ab. Beim Stück mit dem ungewöhnlichen Namen „22“ flogen die Töne in einem immer schnelleren Tempo aus den Instrumenten und heizten das Publikum an – es war wie „220 auf der Überholspur“.

Nach dieser „Hetzjagd“ der Instrumente wurde es wieder ganz ruhig. Alle hörten gebannt der rauchigen Stimme von Hannes Staarmann zu, der den Song „Basin Street Blues“ vortrug, der durch Louis Armstrong weltberühmt wurde.

Weitere Highlights waren die zwei Variationen des Stückes Halleluja. Zunächst die klassische Version von Georg Friedrich Händel aus dem Messias, das Händel 1741 in Irland komponierte und die 1984 veröffentlichte moderne Version vom kanadische Singer-Songwriter Leonard Cohen. Den Abschluss bildeten die Oldies Country Roads, Mister Sandmann und Hello Dolly, was der Sax-Combo Standing Ovations einbrachte.  CM

s.a. NOZ v. 14.02.2017