Wertvolle Bäume Wallenhorst/Bissendorf

Die Elsbeere ist der „Baum des Jahres“: Ein ganzes Team half mit, einen Baum im Garten des Heimathauses „Hollager Hof“ zu pflanzen. In Holte wurden zwei Elsbeeren an dem Grünstreifen entlang der Borgloher Straße gepflanzt. Fotos: Henning Sökeland/privat Seit 1989 bestimmt das deutsche Kuratorium den „Baum des Jahres“. In diesem Jahr fiel die Wahl auf die Elsbeere. Sie ist ein sommergrüner Laubbaum und wird im Durchschnitt 18 Meter hoch. Die Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück spendierte jeder Gemeinde pro 5000 Einwohner einen Baum. Einer der vier Bäume der Gemeinde Wallenhorst wurde auf dem Gelände des Heimathauses „Hollager Hof“ gepflanzt: „Das Holz der Elsbeere ist sehr begehrt, denn es ist eins der härtesten europäischen Hölzer“, erklärte Udo Stangier, Umweltbeauftragter der Gemeinde Wallenhorst. Das mache den Baum wertvoll, doch sei die Elsbeere vom Aussterben bedroht, ergänzte er. Josef Pott vom „Hollager Hof“ versprach dem Wallenhorster Bürgermeister Ulrich Belde, gut auf den Baum aufzupassen: „Hier ist der gut aufgehoben“, bedankte er sich für die Pflanzung. Im Anschluss an die Pflanzaktion trafen sich die Beteiligten zu Kaffee und Kuchen im Heimathaus. Bürgermeister Ulrich Belde nutzte die Gelegenheit, um Josef Pott für seine Arbeit um das Heimathaus „Hollager Hof“ zu danken. Die übrigen Elsbeeren werden im Bürgerpark in Hollage-Ost, der Hofstelle Duling und im Garten des Ruller Hauses gepflanzt. Die Gemeinde Bissendorf wählte als Standort für die Elsbeeren den Grünstreifen entlang der Borgloher Straße in Holte aus. Dort wurden beide Bäume, die von der Naturschutzstiftung zur Verfügung gestellt wurden, eingepflanzt. Direkt oberhalb dieses Grundstücks wurde vor Kurzem eine kranke Linde gefällt. So konnte die dabei entstandene Lücke geschlossen werden. Doris Beinker, stellvertretende Bürgermeisterin und Ortsvorsteherin von Holte, Martina Storck vom Ordnungsamt der Gemeinde Bissendorf sowie Harald Kämper und Stefan Kühnlein vom Baubetriebshof der Gemeinde freuten sich über den doppelten Zuwachs. (NOZ vom 25.11.2011)