Wie von Geisterhand in den Wald gemalt…

Heute ist das Wetter ideal für eine sonntägliche Frühjahrswanderung und als solche haben wir sie auch bezeichnet und im Bürgerecho, auf der Homepage und bei Facebook angekündigt. Es ist die Folge-Wanderung für unsere Winterwanderung, die Ende Januar leider wegen der strengen Corona Vorschriften ausfallen musste.

Wir treffen uns um 13:30 Uhr an der Weltkugel in Hollage. Der Chronist zählt 13 wanderfreudige Teilnehmer. Mit Annette und Helene sind sogar zwei neue Wanderfreundinnen dabei. Wer uns bei diesem super Sonnenscheinwetter noch fehlt, ist unser Wanderführer Walter. Ein kurzer Anruf bei ihm stellt klar, daß er sich 14 Uhr notiert hat und deshalb noch im Suppenkoma liegt, aber in wenigen Minuten zu uns stoßen könne. Das tut er dann auch und mit halbstündiger Verspätung machen sich 28 Wanderfüße auf den Weg. 

Vorbei am Alten Hollager Rathaus bewegen wir uns unterhalb des Dichterviertels und überqueren den Fürstenauer Weg. Buschwindröschen zieren unseren Weg, aber die Bäume – hier überwiegend Buchen – zeigen noch kein Laub. Es ist noch früh im Jahr, zu trocken für die Zeit und der Mai ist noch vier Wochen in der Zukunft. Es ist nur warm in der Sonne, doch Mechthild im Sommerblüschen behauptet steif und fest, es wäre ihr nicht kalt. Na dann…

Wir erreichen den lichtdurchfluteten „Brockhausen-Blick“ mit der gemütlichen Ruhebank. Leider bietet sie nicht genug Platz für alle, aber immerhin als Ruhepol den Hintergrund für eine kurze Verschnaufpause im Stehen. 

Es geht weiter durch Brockhausen und wir wenden uns beim Hof Kollenberg wieder dem Hollager Berg zu. Auch hier wird sichtbar, dass die Aufräumarbeiten nach den letzten Frühjahrsstürmen noch nicht abgeschlossen sind. Einiges an Holz hängt noch bedrohlich schräg im Geäst.

Wie von Geisterhand in den Wald gemalt taucht urplötzlich ein Blumen- und Blütenmeer vor uns auf, in dessen Mitte Tisch und Bänke zur Rast einladen… das Kolping-Eck. Unübersehbar ist, mit wieviel Liebe und Einsatz das Mobiliar wieder hergerichtet und die Bepflanzung angelegt wurde. Selbst Ostereier hängen als Vorboten bereits in den Zweigen. Natürlich machen wir auch hier eine Pause und genießen und fotografieren den Anblick.

Es geht weiter, vorbei an der alten Müllkippe und über die Treppenanlage am Fürstenauer Weg. Wir nähern uns dem Heimathaus von der Steinbruch Seite, wohl wissend, dass Kaffee und selbstgebackener Kuchen dort auf uns warten. Monika hat den Kaffee für uns vorbereitet und das Haus ist aber auch wegen der Bilderausstellung „10 x anders – zwei Worte“ heute geöffnet.

Weil noch vier weitere Kaffeegäste zu uns stoßen, können wir den reichlich vorhandenen Backwaren den Garaus machen. Es schmeckt auch wirklich alles sehr gut und wer unter 4 Stück Kuchen nach Hause geht, hat was falsch gemacht… oder (mit Blick auf die Personenwaage) auch nicht. Fazit: Eine 4,5 Km kurze Wanderung bei tollem Wetter und mit schmackhaftem Abschluss. Lieben Dank für die Organisatoren Reinhard und Walter. Wir freuen uns schon auf die nächste Sonntagswanderung auf dem Hünenweg am 10.4.2022.

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