Eine Sonntagswanderung

Frühlingserwachen auf zwei Beinen:

Gibt es etwas Schöneres, als den Sonntag mit frischer Waldluft und netter Gesellschaft zu beginnen? Nach einer gefühlten Ewigkeit war es endlich wieder so weit: Die Wanderschuhe wurden mal wieder für eine Sonntagswanderung geschnürt! Pünktlich um 11:00 Uhr versammelte sich unsere Truppe am Startpunkt.

Ein bunter Mix und beste Laune

Unser Wanderführer Walter staunte nicht schlecht: Gleich sieben motivierte Mitwanderinnen hatten sich eingefunden. Besonders gefreut haben wir uns über drei „neue Gesichter“, die zum ersten Mal dabei waren. Die Route, die Reinhard und Walter im Vorfeld ausgesucht hatten, versprach mit rund 10 Kilometern eine ideale Mischung aus Bewegung und Genuss.

Zwischen Buschwindröschen und Waldpfaden

Schon auf den ersten Kilometern zeigte sich der Frühling von seiner Schokoladenseite. Vom Schulhof aus führte uns der Weg Richtung Osten zum Langen Sand. Bei optimalen Wandertemperaturen leuchtete der Waldboden weiß und lila – überall reckten Buschwindröschen und Veilchen ihre Köpfe in die Sonne. Es ist immer wieder faszinierend, wie die Natur nach dem Winter förmlich explodiert!

Ein Teil unserer Strecke verlief über den bekannten TerraVita-Wanderweg. Nach einem kurzen Abstecher auf städtisches Gebiet steuerten wir den Spielplatz in Brockhausen an – der perfekte Ort für die erste kleine Verschnaufpause, um kurz durchzuatmen.

Naturbegegnungen am Hollager Berg

Weiter ging es bergauf Richtung Hollager Berg und zum Kolping-Eck. Dass Wandern nicht nur Sport, sondern auch Entspannung für die Seele ist, bewiesen uns drei Rehe auf einem Feld am Wegesrand. Völlig unbeeindruckt von unserer Gruppe blieben sie stehen und ließen sich beim Äsen nicht stören – ein Moment echter Idylle.

Das Ziel fest im Blick: Kuchenglück im Heimathaus

Obwohl die Beine langsam schwerer wurden, beschleunigte sich der Schritt auf den letzten Kilometern merklich. Warum? Der „Kaffeeduft“ lag quasi schon in der Luft! Ziel unserer Wanderung war das Heimathaus, und dort wurden wir belohnt.

Bei selbstgebackenem Kuchen, dampfendem Kaffee und Tee ließen wir den Nachmittag gemütlich ausklingen. Es war der perfekte Abschluss für eine Tour, die mal wieder gezeigt hat: Das Glück liegt oft direkt vor der Haustür – man muss nur loslaufen.

Mechthild Bartke

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