Bad Wünnenberg erleben

Details über die historische Oberstadt und die junge Unterstadt erfahren

In diesem Jahr führte der Heimat- und Kulturverein Heimathaus „Hollager Hof” erstmals eine Tagesfahrt durch. Die Reise fand auf Initiative von Christel Mysliworski statt, die viele Jahre im Heimatverein Wünnenberg Vorstandsarbeit leistete. Am Vormittag lag der Schwerpunkt der Besichtigungstour auf der jüngeren Unterstadt mit dem ältesten Gebäude der Stadt, dem über 300 Jahren alten Spanckenhof, der Mittelstraße und dem naturnahem Aatal mit Wildgehege, Barfußpfad und Paddelteich. Nach einem stärkenden Mittagessen in der Oberstadt, schloss sich dann ein Streifzug durch diesen historischen Stadtteil an.

Gut gestärkt wurde der über 20 Meter hohe Wehrturm bestiegen. In ihm sind historische Exponate ausgestellt, außerdem wird er für Trauungen genutzt. Auf ihrem Rundweg durch die Oberstadt lernten die Teilnehmer, die historische Wasserstelle Kump kennen, hatten einen wunderschönen Blick von der alten Stadtmauer aus dem 13. Jhd. über das gesamte Tal, besichtigten die Kirche aus dem Mittelalter sowie die Museumsscheune vom Heimatverein mit ihrem kleinen Gärtchen.

Alle Besucher waren bereits von der Museumsscheune und dem äußeren Erscheinungsbild des Historischen Speichers sehr angetan, doch sie kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus, nachdem sie das kleine Gebäude betreten hatten. Mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen gestärkt, rundeten die Besichtigung der Destille und die Verkostung von verschiedenen Obstbränden im Historischen Speicher den Ausflug ab. Stefan Gutendorf, Vorsitzender vom Heimathaus „Hollager Hof” bedanke sich beim Heimatverein Wünnenberg für die Gastfreundschaft und gab zu verstehen, dass sich Hollage über einen Gegenbesuch freuen würde.

Über 40 Teilnehmer aus Wallenhorst stellten am Ende eines schönen Tages fest, dass Bad Wünnenberg immer eine Reise wert ist.

CM

Quelle: Bürger-Echo vom 29.6.2016