21. Jahreshauptversammlung des Heimathauses „Hollager Hof“

Bekannt routiniert leitete Josef Pott die Jahreshauptversammlung des Vereins Heimathaus „Hollager Hof“ e.V.. Am 16. März trafen sich die Vereinsmitglieder nunmehr zum 21. Mal und bestimmten den Kurs des Heimathauses für die nächsten 2 Jahre.

Nach Begrüßung, Ordnungsmäßigkeit der Ladung und Totengedenken des vergangenen Jahres hielt Josef Pott Rückschau auf die Aktivitäten des Vereins. Insgesamt konnte er feststellen, daß der „Hollager Hof“ mit seinem breitgefächerten Angebot gute Resonanz erzielte: alle Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres waren gut bis sehr gut besucht. „Es ist für alle etwas dabei“, so der Vorsitzende.

Die turnusgemäßen Neuwahlen brachten keine Veränderung. Erneut gewählt wurden Josef Pott als Vorsitzender, Siegfried Wulftange als Kassenwart, Heinrich Maßbaum als Verantwortlicher für das Kulturprogramm und Franz-Josef Landwehr als Schriftführer und Pressewart. Klaus Brockmeyer fungiert weiterhin als stellv. Vorsitzender. Johannes Otte und Wilhelm Deppe wurden als Beisitzer bestätigt. Neu in den Vorstand wurden gewählt: Barbara Bender als Medienbeauftragte, die gemeinsam mit Gerd-Heinz Sandmann die Homepage des Heimathauses gestaltet, Heti Wulftange als stellv. Kassenwartin, Markus Holtmeyer und Helmut Kühl als Beisitzer. Franz Menkhaus schied aus dem Vorstand aus.

Der Vorsitzende Josef Pott bedankte sich ganz herzlich für seine geleistete engagierte Vorstandsarbeit. Franz Menkhaus stellt sich auch weiterhin für die Belange des Heimathauses zur Verfügung. Dafür herzlichen Dank.

Als Gast begrüßte Josef Pott mit Melanie Schnieders, die Vorsitzende des Vereins zur „Revitalisierung der Haseauen“ . In einem anschaulich bebilderten Vortrag stellte Frau Schnieders die bereits erreichten Erfolge in dem Bemühen dar, die 170 Flußkilometer in einen ursprünglich natürlichen Zustand zurück zu versetzen. Deutlich wurde, daß es im meist dünner besiedelten Emsland leichter ist, Flächen im Uferbereich für die Renaturierung zu erwerben. „Da ist der Flächendruck für die Landwirte hier in Stadtnähe doch erheblich größer“, so die Referentin. „Trotzdem lassen sich überall Erfolge erzielen, denn wir arbeiten ausschließlich nach dem Prinzip Freiwilligkeit. Das bringt einfach mehr Akzeptanz“.

Beschlossen wurde die 21. Jahreshauptversammlung mit der Vorführung des Heimathausfilms von Michael Kaiser. Josef Pott dankte allen Mitgliedern, Freunden und Förderern des Hauses und wünschte ein „ Auf Wiedersehen“ im nächsten Jahr.

s. NOZ v. 04.04.2011