Gemeinsam für mehr Durchblick im Steinbruch

Schon lange ist der Hollager Steinbruch außer Betrieb. Das sieht man ihm grundsätzlich auch an, denn die ursprüngliche Sohle ist durch Abbruchmaterial und Erosion schon um einige Meter angestiegen. 

Als der Heimatverein “Hollager Hof” den Steinbruch 2013 in Pflege nahm, war noch “viel Stein” zu sehen. Mittlerweile sind trotz regelmäßigen Rückschnitts Birken, Weiden, Brombeeren und alle möglichen Sträucher hochgewachsen, die den Charakter des Bruchs stark verändert haben. Die Natur holt sich die Bruchstelle im Hollager Berg langfristig wieder zurück. Die folgenden Bilder machen das deutlich.

Damit wir auch in den kommenden Jahren noch einen ehemaligen Steinbruch vorzeigen können und auch geologischer Anschauungsunterricht möglich ist,  haben wir heute dort aufgeräumt und alles, was mehr oder weniger im Weg war, zurückgeschnitten.

Wir, das sind Antje, Georg, Helmut, Manfred, Margarethe, Markus, Mechthild, Reinhard und Victor, haben uns mit kräftigen Astscheren, Motorsägen, Freischneidern und Heckenscheren “bewaffnet” und das Gestrüpp und Unterholz im Steinbruch beseitigt. Mit drei Pkw samt Anhängern wurde das Grünzeug laufend abtransportiert, so dass es wieder Luft und Licht auf dem Gelände gibt, was die Artenvielfalt dort zum Überleben braucht.

die Wände kommen hinter dem Grün hervor

Natürlich gibt es auch Pflanzenwuchs an den Wänden des Bruchs, die für uns ohne Hubsteiger nicht zu erreichen sind. Hier ist der Naturschutz des Landkreises gefordert, der in der Vergangenheit das Naturdenkmal Hollager Steinbruch in diesem Bereich sporadisch gepflegt hat.