Ein Konzertbericht über das Zusammenspiel von Handpan und Harfe
Am Freitag, dem 13. Februar 2026, fand im HHH ein außergewöhnliches Konzert statt, das auf eine hohe Publikumsresonanz stieß. Der Musiker Uwe Kersten Uecker und die Instrumentalistin Maria Piek präsentierten ein Programm, das eine seltene Instrumenten-Kombinationen in den Fokus rückte.
Technik und Instrumentierung
Im Mittelpunkt des Abends stand die Handpan, ein erst um das Jahr 2000 in der Schweiz entwickeltes Perkussionsinstrument. Das aus zwei miteinander verklebten Halbkugelsegmenten aus Metall bestehende Instrument verfügt auf der Oberseite über verschiedene Tonfelder. Da die Handpan bauartbedingt auf eine bestimmte Ton-Skala festgelegt ist, kamen im Laufe des Konzerts vier unterschiedlich gestimmte Modelle zum Einsatz, um ein breites harmonisches Spektrum abzudecken.
Maria Piek begleitete das Spiel an der Irischen Harfe sowie an der Gitarre. Besonders die Kombination mit der Harfe erwies sich als technisch vorteilhaft: Aufgrund der baulichen Flexibilität der Irischen Harfe lässt sich diese mit geringem Aufwand umstimmen, was eine präzise Abstimmung auf die fixen Skalen der Handpans ermöglichte.
Herausforderungen des Zusammenspiels
Eine Besonderheit des Konzerts lag in der Komplexität der Darbietung. Da für die relativ junge Gattung der Handpan kaum standardisierte Notenschriften existieren, basiert die musikalische Arbeit zu einem großen Teil auf autodidaktischen Prozessen und intensiver Probenarbeit. Das harmonische Zusammenspiel erforderte ein hohes Maß an Absprache und gegenseitigem Verständnis, um die perkussiven Klänge der Handpan mit den Saiteninstrumenten zu verweben.
Programmgestaltung
Neben dem musikalischen Teil wurde der Abend durch literarische Beiträge ergänzt. Uwe Kersten Uecker rezitierte zwischen den Musikstücken selbst verfasste Texte, die dem Programm eine zusätzliche inhaltliche Ebene verliehen.
Die Veranstaltung schloss unter großer Anerkennung des Publikums, das die technische Präzision und die klangliche Harmonie des Duos mit verdientem Applaus würdigte.
A.D.







