Mit Rucksack von Rulle zum Rampendahl

Geplant war unsere heutige Sonntagswanderung vom Osnabrücker Rathaus nach Rulle. An deren Ende sollte nach gut 13 km ein gemeinsames Mittagessen stattfinden. Leider ist die gastronomische Auswahl in Rulle nicht sehr groß. Lingemann hat sonntags keinen Mittagstisch und bei Nieporte war zum Zeitpunkt der Nachfrage bereits alles ausgebucht. Schade… aber unser Wanderführer Walter hat immer einen Plan B in der Tasche und deshalb stellen wir in der Frühe unsere Autos in Rulle ab und brechen von dort auf dem Hünenweg nach Osnabrück auf.

Zunächst geht es an der Nette entlang, dem Haupthügel folgend biegen wir in den “Haster Berg” ein und “Auf dem Hohn” erreichen wir Knollmeyers Mühle im Nettetal. Es ist mit ca. 10° noch frisch um diese Zeit, aber die Sonne wird schon noch kommen. Es ist nichts los hier, die Nette rauscht verhalten und aus der Ferne machen wir auf dem Stellplatz fünf Wohnmobile aus. Dass das Areal verkauft werden soll, wissen alle und wir diskutieren, was wir damit machen würden, wenn wir es zu sagen hätten. Haben wir aber nicht.

Wir folgen der Nette und queren das Tal vor den Fischteichen in Richtung Kloster Nette. Die Sonne wärmt uns und wir stopfen unsere Wanderjacken in die Rucksäcke. Als wir die Nackte Mühle erreichen, lassen wir uns dort zur Frühstückspause nieder, um Pausenbrot, Tomate oder Banane zu verspeisen. Nach der Pause wenden wir uns den Rückhalteteichen der Nette in Haste zu.

Das Nettebad bleibt links liegen aber wir bleiben der Nette treu bis zur Vehrter Landstraße. Über den Sonnenhügel geht es auf den Hasefriedhof. Hier kommt bei Antje die Lehrerin im Ruhestand durch und wir erfahren einiges über die Bestattungs-Gewohnheiten der letzten 200 Jahre auf diesem Friedhof.

Ein kleiner Kraftakt wird uns im Osnabrücker Bürgerpark auf dem Gertrudenberg abverlangt, da geht es noch mal auf den Berg. Schon bald erreichen wir das Hasetor mit dem Herrenteichswall. Über die Hasebrücke und den Hexengang sind wir gegen 13 Uhr am Rampendahl. Der Weg zum dortigen Mittagsbuffet ist allerdings mit Hindernissen gespickt. Maskiert legen wir Impfnachweise und Personaldokumente vor. Erst dann dürfen wir uns frisch desinfiziert und mit Maske den Fleischtöpfen nähern. Alles schmeckt ausgezeichnet und ein Bier gibt es auch dazu. Schließlich sind wir in einer Hausbrauerei.

Der Rückweg wird mit öffentlichen Verkehrsmitteln angetreten. Ein Teil unserer Truppe nimmt den direkten Bus nach Hollage, aber wir haben noch zwei Autos in Rulle stehen. Deshalb steigen wir in Haste vom E-Bus auf den Diesel um, der uns bis zur Ruller Apotheke bringt. 

Wir stellen fest: Die heutige Wanderung bei bestem Wetter war ein voller Erfolg und Sabine, die als ausgewiesene Fahrradfahrerin heute mal auf Schusters Rappen dabei war, überzeugte ebenfalls auf ganzer Linie. 

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