Frühlingsboten am Wegrand

… nichts für Warmduscher!

Flächendeckenden Regen bis zum frühen Nachmittag hat das Regenradar vorhergesagt. Ausgerechnet am Sonntag, unserem Wandersonntag im März soll das Wetter so mies sein, und kalt ist es obendrein. Eigentlich sollte man im Bett bleiben, aber das machen ja nur Warmduscher. Elf unerschrockene und mit Regenzeug bewaffnete Vereinsmitglieder treffen sich im Regen an der Weltkugel und schon geht es los.

Als wir den Wanderparkplatz 2 km vor Ankum erreichen, regnet es nur leicht , aber vorsichthalber ziehen wir die Regensachen über. Die Wege sind durch den Regen der letzen Tage sehr aufgeweicht und manchmal wissen wir nicht, für welchen Randstreifen wir uns entscheiden sollen, rechts oder links, um nicht im Schlamm zu versinken. Gott sei Dank fällt heute niemand der Länge nach in den Dreck. Gegen 10 Uhr erreichen wir eine überdachte Pausenstation, der richtige Platz für ein Frühstück.

Das Wetter wird besser und die Regensachen und Regenschirme verschwinden wieder im Rucksack. Manchmal kommt sogar die Sonne durch die Wolken. Am Wegesrand sind die ersten Frühlingsboten zu sehen: Hyazinthen und Schlehenblüten. Der Himmel verdunkelt sich wieder und ein kräftiger Regenguss kommt von oben. Zum Glück sind wir gerade in der Nähe eines Bauernhauses und wir dürfen uns in der Scheune unterstellen.

Den Rest des Weges legen wir dann trocken zurück, bei teilweise blauem Himmel. Nach gut 13 km erreichen wir unsere geparkten Autos und nun geht es zum wohlverdienten Mittagessen nach Ankum. Im See + Sporthotel Ankum sitzen wir trocken und warm und draußen geht ein gewaltiger Hagelschauer runter. Gut, dass wir jetzt nicht mehr draußen unterwegs sind.

Mechthild Bartke

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